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HISTORISCHER HINTERGRUND & ENTWICKLUNG DES UNTERNEHMENS

Vor 1960: Das Areal, auf dem sich heute der Campingplatz befindet, wurde ausschließlich für landwirtschaftliche Zwecke genutzt, um die Selbstversorgung zu gewährleisten. Da die Bewirtschaftung in der Bergregion mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln sehr beschwerlich war und es sich um eine kleinere Landwirtschaft handelte, wagte Friedrich Grabner in den 60er Jahren einen Schritt in die Zukunft. Die ganzen Überlegungen, die dazu nötig waren, wurden durch den frühen Tod seines Vaters extrem erschwert.
Anfang der 60er Jahre: Durch eine kleine Entdeckung wurde die Entwicklung des landwirtschaftlichen Betriebes in eine andere Richtung gelenkt. Als 14jähriger Junge bemerkte Fritz, dass auf seinem Grundstück, welches am Seeufer angrenzt, zwei kleine Zelte aufgebaut waren. Sofort fuhr er, damals noch mit dem Fahrrad, zu diesem Platz und kassierte die sogenannte Standgebühr. Für damalige Zeiten war es unvorstellbar, dass irgendwann in ferner Zukunft das Campingwesen so einen Aufschwung erleben würde.

Im Jahre 1962: Friedrich Grabner entschloss sich trotz Widersprüchen von Freunden und Einheimischen für die Eröffnung eines Campingplatzes. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den Behörden, den Nachbarn und den damaligen gesetzlichen Gegebenheiten wurde 1963 endlich die Genehmigung erteilt, einen Campingplatz zu führen.

Folgejahre bis 1970: Die steigende Campingbewegung in ganz Europa bedeutete auch für Herrn Friedrich Grabner geschäftlichen Erfolg. Da jedoch die Versorgung der Campinggäste gewährleistet werden musste, wurden nun größere Investitionen getätigt. Ein Gebäudebereich wurde errichtet, in dem sich Sanitäranlagen und ein Verkaufskiosk befanden. Nach der Hochzeit mit Frau Maria Hierzer im Jahre 1970 führten die beiden den Betrieb gemeinsam weiter.

Im Jahre 1978: Was sich erst als kleineres, später jedoch als größeres Problem herausstellte, war die Abwassersituation, denn für die zunehmende Gästezahl war die damals eigens gebaute Kläranlage nicht konzipiert. Da aber gerade mit der Planung der Attersee-Kanalisation begonnen wurde, konnte der Campingplatz mit erheblichen finanziellen Mitteln an den Kanal angeschlossen werden.

Anfang der 80er: Die Konkurrenz im Campingwesen nahm sowohl in Österreich als auch im Ausland deutlich zu. Campingplatzbesitzer Friedrich Grabner war sich auf Grund der Erfahrungen der letzten Jahre bewusst, dass man nur gemeinsam, und mit zunehmender Werbetätigkeit die Konkurrenz ausschalten bzw. abschwächen konnte. Aus diesem Grund entschloss er sich im Jahre 1978, die neuen Campingplätze rund um den Attersee zu einer Werbegemeinschaft zusammenzuführen.

Folgejahre: Diese Zeit entwickelte sich äußerst positiv, sodass Herr Grabner in der Zeit von Juli bis August zusätzlich Ferialmitarbeiter einstellen konnte. Der Betrieb war zu dieser Zeit immer noch familiengeführt, zählte aber samt zusätzlichen Mitarbeitern 10 Personen. Der Tourismus erlebte einen Boom, der sowohl dem Campingsektor als auch anderen Tourismussbereichen zugute kam.

1993 - 1997: Die Erfolgsspitze endete 1993, denn obwohl offiziell die Tourismusprognosen für das Campingwesen europaweit steigend waren, erlebte man in dieser Branche von 1993 - 1997 einen Einbruch von 45 Prozent. Trotz der zunehmenden Werbemaßnahmen des Landes Österreich zeigte sich keine deutliche Verbesserung in allen touristischen Bereichen. Man musste Überlegungen anstellen, um den Tourismus wieder anzukurbeln. Da man aber anfangs nicht genau wusste, welche Gründe es für diesen Einbruch gab, teilten sich die Meinungen der Experten.

Trotz vieler anderer Kommentare und Meinungen von Tourismusexperten, der Medien und der Österreichwerbung, fand Campingplatzbesitzer Friedrich Grabner eine eigene Erklärung für den Einbruch im Fremdenverkehrswesen. Er war der Meinung, dass durch die Ostöffnung ein dermaßen großes Billigangebot entstand, wodurch trotz regem Gästeinteresse die Urlauber mehr zu billigeren Angeboten tendierten.

Im Jahre 2000: Fritz Grabner übergab seinem Sohn Manfred den Campingplatz. Dieser arbeitete schon von Klein auf im Betrieb mit und konnte mit dem dadurch gewonnen Wissen sowie seiner schulischen Ausbildung den Betrieb erfolgreich weiterführen. Natürlich halfen seine Eltern Fritz und Maria sowie Schwester Christine weiterhin im Campingbetrieb mit. Ende 2000 kam es zu einer weitern großen Veränderung am Campingplatz. Das Grundstück der ehemaligen Tischlerei Hummelbrunner, das direkt an den Campingplatz anschließt, stand zum Verkauf.

Die Familie entschied sich dazu, diese Gelegenheit zu nützen, und erwarb das Grundstück samt Betriebsgebäude, da somit eine Erweiterung des Campingplatzes möglich wurde. Natürlich war dieser Erwerb mit einem enormen Investitions- und Arbeitsaufwand verbunden, denn das Betriebsgebäude musste abgerissen und nach den Bedürfnissen des Campingbetriebes neu aufgebaut werden. Weiters wurde das neue Grundstück in Dauerstellplätze umfunktioniert.